0
 

GESAMTUNTERNEHMEN


BAD EMSTAL


KARBEN

Klingende Überraschung

Quelle: Wetterauer Zeitung vom 05.01.2019

Glücklich durch Musik

Nach dem Konzert im ASB-Heim (v. l.): Walter Haimann, Jörg Malkemus, Mona Raab (Sozialdienst) und Rotarier Jürgen Ratzinger. (Foto: pv)
Quelle: Wetterauer Zeitung vom 26.11.2018

Glücklich durch Musik
Gesungen, geschunkelt und geträumt wird einmal im Monat an einem Freitagnachmittag in der ASB-Pflegeeinrichtung im Karbener Stadtzentrum. Wenn einem beim Eintreten in das Haus bereits fetzige Klavierklänge entgegenkommen, kann davon ausgegangen werden, dass Jazzmusiker Walter Haimann in die Tasten haut und Bewohner und Gäste des Bbw-Cafés zum Singen und Schunkeln animiert.
Haimann, der jahrzehntelang als Hochschullehrer für Klavier tätig war, weiß, wie er die Senioren glücklich stimmt. Mit beliebten Stücken der Dreißiger- bis Fünfzigerjahre versetzt er seine Gäste in die Jugend zurück und leistet mit seiner Unterhaltung gleichzeitig Erinnerungsarbeit. Gesponsert werden diese Veranstaltungen bereits seit zweieinhalb Jahren vom Rotary Club Bad Vilbel. Vorstandsmitglied Jürgen Ratzinger besuchte jetzt den monatlichen Event. Einrichtungsleiter Jörg Malkemus überreichte eine von den Bewohnern gestaltete Karte und eine Kiste edler Lebkuchen und bedankte sich bei dem Rotarier für die großartige Unterstützung. Ratzinger nahm die Geschenke im Namen des Rotary Clubs freudig an und erwähnte, dass es dem Club besonders wichtig sei, für vor Ort ansässige Institutionen Gutes zu tun. Mit finanzieller Hilfe wollten die Rotarier einen Dienst an der Gemeinschaft leisten. Er selbst sei begeistert von der Atmosphäre des Hauses gewesen und habe bei Kaffee und Kuchen die nette Unterhaltung im Kreise der Senioren genossen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit Wolle Freude spenden

Gemeinsam häkeln und stricken die Bewohnerinnen des ASB-Pflegeheims – und freuen sich über die fertigen Kuscheltiere.
Foto und Autorin Jana Kötter
Quelle: Bad Vilbeler Anzeiger 03.05.2018

Mützen, Patchwork-Decken, Kuscheltiere: Die Handarbeitsgruppe des ASB-Altenzentrums Karben häkelt und strickt für den guten Zweck. Über ihre Spenden freuen sich Kinder- und Frauenhäuser, die Mitbewohner im Karbener Pflegeheim.

Karben. Konzentriert zieht Anna Weiser die bunte Wolle durch die Masche. Nur noch wenige Züge mit der Häkelnadel, und schon hat sie aus den orangen und blauen Knäueln vor ihr einen kleinen Schmetterling entstehen lassen. „Die Idee habe ich von einer Freundin, da habe ich mir das Muster einfach genau angeschaut und nachgehäkelt“, sagt die 90-Jährige. „Die Schmetterlinge mache ich gerne: Sie sind ein schönes kleines Projekt für zwischendurch.“

Denn in der Tat widmen sich Weiser und ihre Strick- und Häkelfreundinnen in der Regel größeren Projekten: Die Handarbeitsgruppe im Altenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) fertigt Mützen und Schals, Decken und Sitzkissen – oder bunte Quadrate für das Häkeltipi an der Kita am Breul. Insgesamt 1200 Wollquadrate schmücken es, rund 500 stammen aus dem ASB-Pflegeheim.

„Alle unsere Projekte haben eines gemeinsam: Sie sind für einen guten Zweck“, erklärt Sylvia Juraschek. Seit vier Jahren leitet die frühere Handarbeitslehrerin ehrenamtlich die Gruppe, die sich einmal in der Woche im Bücherei-Raum trifft.

Sieben bis acht Damen sind regelmäßig dabei, Juraschek arbeitet mit oder sichtet und sortiert die zahlreichen Wollspenden von Karbenern. „Wir haben einige, die lieber stricken, andere häkeln lieber – bei unseren Vorhaben ist beides möglich.“

Auch ist den Bewohnerinnen freigestellt, ob sie lediglich ein Stündchen pro Woche in der gemeinsamen Zeit an den Projekten arbeiten oder die angefangenen Werke mit aufs Zimmer nehmen. „Ich stricke eigentlich rund um die Uhr, beim Fernsehen, im Garten, in unserer gemeinsamen Stunde“, erzählt eine Teilnehmerin.

Dabei sind es allein die gesundheitlichen Probleme, die hin und wieder Pausen nötig machen. Unisono klagen die Handarbeiterinnen über die Augen, die zunehmend Probleme bereiteten. Eine Häkelfreundin ist heute gar nur zu Besuch, weil es gesundheitlich hakt. Und auch Weiser, die die letzten Züge am Schmetterling arbeitet, ist aktuell nicht ganz fit: Die Nerven in der rechten Schulter schmerzen aufgrund einer Gürtelrose, wenn sie zu viel arbeitet. Doch ganz pausieren will sie trotzdem nicht. „Das macht doch auch Spaß! Vor allem ist es schön, wenn wir uns hier alle zusammen treffen und arbeiten.“

Eigene Wünsche
Spaß machen dann vor allem auch die fertigen Werke: Ein Teil, etwa sommerliche Sitzkissen für die Bänke oder Schmuck für den ASB-Christbaum, verschönert je nach Saison das Altenzentrum. Der Großteil der Werke geht jedoch an befreundete Institutionen: Seit Herbst handarbeiten die Bewohnerinnen für zwei Frauenhäuser in Frankfurt. Mehr als 40 Mützen, Schals, Handschuhe, Socken und Pullunder konnten bereits abgegeben werden.
Ein wichtiger Kontakt ist über Käthe Bölke zustande gekommen: Die Tochter der 89-Jährigen arbeitet in der Kinderheimat Reinhardhof in Nieder-Erlenbach. „Da haben wir jetzt im Winter Mützen und Schals hingeschickt“, erzählt die Teilnehmerin. Manchmal ist aber auch Zeit für eigene Wünsche: Die 97-jährige Leonore häkelt sich etwa gerade eine Weste.

Aktuell haben sich die Handarbeiterinnen ein neues Projekt gesucht: „Mützen und Schals sind ja jetzt erst einmal nicht mehr gefragt“, erklärt Juraschek mit einem Lachen.

Bunte Kuscheltiere
Also sollen es stattdessen Teddybären werden: Ein länglicher Rohling, der Kopf wird abgeschnürt, Arme und Beine drangenäht – und abschließend mit bunter Wolle verziert. Auch die Kuscheltiere – ein kleiner Berg häuft sich bereits auf dem Tisch – werden wieder an das Kinderheim gespendet.
Dass die von Karbener Bürgern an das Altenzentrum gespendeten Wollknäuel damit zu echter Freude werden, das wissen die Damen genau. Um die Persönlichkeitsrechte der Kinder zu wahren, dürften zwar keine Fotos gemacht werden, erklärt Käthe Bölke. „Aber meine Tochter berichtet uns, wie sehr sich die Kinder über unsere Spenden freuen.“ Auch ein Brief sei bereits angekommen, in dem sich die Kinder persönlich für die kuscheligen Geschenke bedanken. „Das ist ein sehr schönes Gefühl.“

Häkeln für einen guten Zweck

Die Seniorinnen des ASB-Pflegeheims häkeln für den guten Zweck. (Foto: pv)
Quelle: Wetterauer Zeitung vom 19.03.2018

Oft geht es lustig zu, dann ist es wieder lange still, und nur das Klappern der Stricknadeln ist zu hören. Die Rede ist von der Handarbeitsgruppe des ASB-Pflegeheims, die sich jeden Montagnachmittag unter der Leitung von Sylvia Juraschek trifft, um gesellig eine alte Leidenschaft zu zelebrieren.

Seit vier Jahren leitet die ehrenamtliche Mitarbeiterin jetzt schon die Gruppe. »Manchmal sind wir ein großer Trupp. Dann sind auch Bewohnerinnen dabei, die gar nicht Handarbeiten wollen, sondern sich an der netten Gemeinschaft erfreuen«, erzählt sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht. »Oft sind wir aber auch nur der harte Kern, und dann wird emsig gestrickt und gehäkelt.« Vieles wird für das Haus selbst produziert. Sitzkissen für die Terrassenmöbel, Eierwärmer und sogar an den Weihnachtsbäumen hängen jedes Jahr selbst gehäkelte Engelchen und Sterne.

Doch am meisten Freude haben die Seniorinnen, wenn sie sich bei sozialen Projekten engagieren können. Im Sommer 2017 spendeten sie 500 von 1200 Häkelquadrate für das Tipi der Kita am Breul, welches dort als Ort der Begegnung dient. Seit Herbst handarbeiten die Bewohnerinnen für zwei Frauenhäuser in Frankfurt. Mehr als 40 Mützen, Schals, Handschuhe, Socken und Pullunder konnten bereits an die Einrichtungen abgegeben werden.

Und auch die Kinderheimat Reinhardhof in Nieder-Erlenbach wird neuerdings von den fleißigen Handarbeitsdamen versorgt. Für alle drei Einrichtungen werden als nächstes Vorhaben Teddys und andere Schmusetiere für die Kleinsten der Häuser gehäkelt.

Wer hierfür Wolle hat und diese spenden möchte, kann sich gerne mit dem Sozialdienst der ASB Wohnen und Pflege Karben GmbH in Verbindung setzen. Telefonnummer ist die 0 60 39/­93 74 15.

Zwischen Überfüllung und Überlastung – arbeiten in der Pflege

Neujahrsempfang - Mit Märchen und Gedichten

(Foto: Ida Katnic)
Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 13.01.2018

Fernsehmoderatorin und Märchenerzählerin Michaela Scherenberg zieht die Bewohner in mit ihren Gedichten in den Bann.
Neujahrsempfang Karben 2018
(ca. 374.2 kByte)

LOHFELDEN


KASSEL


BAUNATAL - Marie-Calm-Haus


BAUNATAL - Marie-Behre-Haus


ERZHAUSEN


FLÖRSHEIM - WEILBACH

 
 
Seitenanfang
DatenschutzeinstellungenDiese Website verwendet Cookies. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Ich bin damit einverstanden und kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern.
Weitere Informationen  |  Individuelle Cookie Einstellungen