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Pressemeldungen

 

GESAMTUNTERNEHMEN

von links) Lars Peter, Geschäftsführer der ASB Wohnen und Pflege GmbH, freut sich, nach der symbolischen Schlüsselübergabe mit Pfarrerin Martina Tirre (Kurhessisches Diakonissenhaus Altenhilfe gGmbH) die Arbeit im Marie-Behre-Altenhilfezentrum aufzunehmen.

3.11.2019: Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Wohnen und Pflege GmbH übernimmt das Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal‎

Lohfelden. Das Marie-Behre-Altenhilfezentrum (MBA) in Baunatal-Guntershausen gehört ab dem 01.11.2019 zum Verbund der ASB Wohnen und Pflege GmbH mit Sitz in Lohfelden. Alle derzeitigen Bewohner und Mitarbeiter werden übernommen.

Das Altenhilfezentrum wurde bislang von einer Tochter der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel betrieben, der Kurhessisches Diakonissenhaus Altenhilfe gGmbH. Mit der Abgabe an die ASB Wohnen und Pflege GmbH verabschiedet sich die Stiftung aus dem operativen Geschäft der Altenhilfe. „Zukünftig möchten wir uns auf die Themen der Kinder- und Jugendhilfe und auf den Betrieb von Kindertagesstätten konzentrieren“, so Pfarrerin Martina Tirre, Mitglied des Vorstandes der Stiftung. Sehr wichtig bei der Suche nach einem neuen Betreiber war der Stiftung ein gutes Vertrauensverhältnis. Das hatte sich mit der ASB Wohnen und Pflege GmbH Lohfelden als gemeinnütziger Träger schon bei den ersten Kontakten ergeben.
„Mit der Übernahme des Marie-Behre-Altenzentrums bauen wir unser Angebot in der Altenhilfe und damit unser Engagement im Raum Kassel weiter aus“, so der Geschäftsführer der ASB Wohnen und Pflege GmbH, Lars Peter. „Der Bereich der Altenhilfe ist in den letzten Jahren sehr viel komplexer geworden. Mit unserer Erfahrung werden wir hier agieren und unsere Strukturen, z. B. im Qualitätsmanagement nach und nach umsetzen. So machte es für beide Verhandlungspartner einen Sinn, die Entscheidung für eine Übernahme zu treffen“, begründet Peter den Entschluss des ASB.

Wie bisher soll das Marie-Behre Haus mit insgesamt 50 Plätzen im vollstationären Bereich für Menschen ab 65 Jahren und zehn Plätze im betreuten Wohnen in den Sozialraum und die Nachbarschaft eingebunden werden. „Für uns steht im Vordergrund, dass sich die Bewohner weiterhin wohl fühlen“, beschreibt Peter die aktuelle Situation. Es wird daher einen langsamen Übergang geben, auch wenn Kapazitäten für ein erweitertes Angebot vorhanden sind. Lediglich die bisher acht Plätze in der Tagespflege sollen nach einem Umbau auf 12 aufgestockt werden.
Das Marie-Behre Altenhilfezentrum befindet sich rund 15 Kilometer südlich von Kassel in Baunatal-Guntershausen und hat genau dort eine lange Geschichte. Bereits vor genau 120 Jahren, im Jahr 1899 kam es in den Besitz des Kurhessischen Diakonissenhauses. Namensgeberin war die damalige Oberin Marie Behre.
Der Verbund der ASB Wohnen und Pflege GmbH ist ein modernes, leistungsstarkes und dynamisch wachsendes Sozialunternehmen an acht Standorten in Nord- und Südhessen. Das Dienstleistungsangebot reicht von vollstationärer Altenhilfe, Tagespflege, ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis hin zur Unterstützung von Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung und/­oder Behinderungen. In Baunatal besteht bereits ein Angebot zur Hilfen zur Erziehung im Marie-Calm Haus.

KARBEN

Ein gutes Team: verantwortliche Pflegefachkraft Violetta Kettemann und Einrichtungsleiter Gernot Ruffing

10.01.2021: 100 Tage im Amt - Gernot Ruffing ist neuer Einrichtungsleiter

Karben. Den Bewohnerinnen und Bewohnern das Beste zu bieten - mit diesem Ziel startete Gernot Ruffing am 1.10.2020 als neuer Einrichtungsleiter der ASB Wohnen und Pflege GmbH in Karben. „Nun müssen wir durch Corona bedingt immer wieder Kompromisse eingehen“, so der trotz allem hochmotivierte Ruffing.

Der studierte Diplom-Kaufmann war zuvor für mehrere Gesundheitseinrichtungen tätig, die letzten zehn Jahre als Verwaltungsleiter eines großen Gesundheitszentrums im Ruhrgebiet, bevor er aus privaten Gründen in die alte Heimat ins Rhein-Main-Zentrum zurückkehrte. Themen wie Budgetplanung und Personalmanagement, die auch in der Pflege immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind für ihn kein Fremdwort. Gemeinsam mit der verantwortlichen Pflegefachkraft Violetta Kettemann führt er nun die Einrichtung in Karben mit insgesamt 75 Mitarbeitenden. „Mit Frau Kettemann zusammen können wir viel erreichen, besonders wenn es um die Belange und den Ruf unseres Hauses im Sozialraum und der Nachbarschaft geht“, so Ruffing. Violetta Kettemann kennt jeden Winkel des Hauses, alle Bewohner und Bewohnerinnen und deren Angehörige. Denn die gelernte Krankenschwester mit einem Bachelor Fachgebiet Management in Gesundheitseinrichtungen ist seit 32 Jahren in der Pflege tätig, die letzten fünf Jahre im Haus in Karben. „Mit einem sehr engagierten Team versuchen wir, die bestmögliche Versorgung unserer Bewohner zu gewährleisten, auch wenn das angesichts des Personalmangels in der Pflege enorm herausfordernd ist“, so Kettemann. Denn für sie und viele Kollegen aus dem Team ist die eigene Haltung das Wichtigste im Umgang mit Senioren und pflegebedürftigen Menschen.



„Zukünftig werden wir die Einrichtung in der Doppelspitze führen“, so Ruffing. Die Verteilung auf mehrere Schultern bringt Vorteile, verlangt den Beteiligten aber auch eine enorme Verantwortung ab. Die Einrichtung bietet insgesamt 80 Plätze in der voltstationären Pflege, für die zurzeit eine Warteliste besteht. Die 12 Plätze in der Tagespflege mussten vorübergehend aufgrund der Einschränkungen durch Corona auf sechs reduziert werden.

Der weiterhin anhaltende Fachkräftemangel beschäftigt Gernot Ruffing ebenfalls seit seiner Amtsübernahme. Als bedeutender Arbeitgeber in der Region bildet die ASB Wohnen und Pflege GmbH seit Jahren ihre zukünftigen Fach- und Führungskräfte selbst aus. Wer sich für einen Ausbildungsplatz als Pflegefachfrau /­-mann interessiert, kann sich auf den Webseiten unter www.asb-wohnen-pflege.de/​­ausbildung informieren oder gern telefonischen Kontakt mit Violetta Kettemann aufnehmen unter 06039 9374-19.

LOHFELDEN

16.01.2021: 203 Impfdosen an Bewohner und Mitarbeiter verabreicht

Lohfelden. Ein Aufatmen war zu spüren und viele glückliche Gesichter zu sehen, Erleichterung bei allen Beteiligten. So der Eindruck am Samstag den 16.01.2021 im Seniorenzentrum des ASB Wohnen und Pflege in Lohfelden. Das mobile Impfteam des Landkreises Kassel aus Calden unter der Leitung von Jörg Roßberg startete am Vormittag mit den Impfungen im Kampf gegen COVID-19.
Sebastian Blahout, examinierte Pflegefachkraft war einer der ersten von insgesamt 100 Mitarbeitern an diesem Tag, dem eine von zwei Impfungen verabreicht wurde. Gut organisiert im Erdgeschoss des Hauses war das 20-köpfige Impfteam, bestehend aus Ärzten und medizinischem Personal in drei Impf-Räumen eingeteilt, um parallel weitere 103 Bewohner zu impfen. Im Anschluss kümmerte sich ein Team um die bettlägerigen Bewohner in ihren Zimmern.
In einem eigens angemieteten LKW befand sich vor der Tür die mobile Apotheke unter der Leitung von Christian Heckmann und Stephan Parzefall von der Post-Apotheke in Kassel. Hier wurden die notwendigen Impfdosen gekühlt und im Vier-Augen-Prinzip als Spritzen vorbereitet. Nach der Herstellung müssen die Impfdosen innerhalb von einer Stunde verabreicht werden.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir in unserer Einrichtung schon jetzt einen Termin für die Impfungen bekommen haben und danken dem mobilen Impfteam für ihre hervorragende Organisation und professionelle Abwicklung“, so Einrichtungsleiterin Ute Schwendt. „Gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren Hausärzten, die im Vorfeld die Aufklärungsarbeiten übernommen haben. Die Hausärztin Dr. Steffi Werner aus Lohfelden hatte sich bereiterklärt, am Impftag direkt im Haus zu unterstützen. Sie und ihr Mann betreuen sehr viele Bewohner in der Einrichtung und kennen diese persönlich.
Besonders stolz ist Schwendt darauf, dass mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter und Bewohner bereit für die Impfung waren. „Nur so können wir hoffen, dass wir diese schlimme Krankheit in den Griff bekommen. Viele Mitarbeiter haben uns an diesem Tag unterstützt, obwohl es ihr freies Wochenende war, das ist absolut nicht selbstverständlich!“, so Ute Schwendt
Trotz aller Freude müssen Mitarbeiter und Bewohner weiterhin alle Schutzmaßnahmen einhalten und jedes Ansteckungsrisiko vermeiden. Denn erst zwei Wochen nach der Zweitimpfung, die innerhalb von 21 bis 42 Tage nach der ersten erfolgen soll, ist ein sicherer Schutz gewährleistet. So sieht es zumindest die europäische Zulassung vor.

24.12.20: Cafe Freudenstein spendet für Rikscha-Fahrrad

Lohfelden. Das orangene Verdeck leuchtet und die beiden Damen in der Kabine strahlen. lnge Schanze (88) und Charlotte Hetzei (99), die im Seniorenheim des ASB Wohnen und Pflege in Lohfelden wohnen, genießen ihre Fahrt in einem Rikscha-Transportfahrrad mit Elektroantrieb. Gerne würden Sie immer so mobil sein können. Aber im Moment ist es ein Luxus auf Zeit, denn diese Rikscha wurde der Senioreneinrichtung im Rahmen der Aktion „Radfahren gemeinsam neu entdecken" des Landes Hessen nur für drei Monate zur Verfügung gestellt.

„Ein Spaziergang in den Ort ist nicht mehr möglich", erzählt Inge Schanze. Deshalb wäre eine hauseigene Rikscha toll, mit der wir immer mal wieder Ausfahrten unternehmen könnten. Die Anschaffung ist jedoch sehr teuer. Die Kosten liegen laut Einrichtungsleiterin Ute Schwendt zwischen 6000 und 10 000 Euro.

Als Stefan Lehmann vom Cafe Freudenstein davon hörte, war er begeistert und startete mit Inhaber Kai Freudenstein eine Spendeninitiative. An seinem Glühweinstand und am Stand mit gebrannten Mandeln von Florian Göttermann und Camilla Wunderle stellten sie mitten in Lohfelden in der Vorweihnachtszeit spontan Spendendosen für das Rikscha-Projekt auf. Und die Aktion fand großen Anklang! Als Startkapital kamen stolze 680 Euro zusammen. „Ein ganz herzliches Dankschön, auch im Namen unserer Bewohner. Das ist der Hammer!“, so Ute Schwendt. „Dass Herr Freudenstein und Herr Lehmann die Initiative übernommen haben, ist für uns ein Glücksfall.“ Natürlich gilt ein großer Dank auch jedem einzelnen Spender, der die Dose so gefüllt hat.

„Um eingeschränkten Menschen mehr Mobilität zu ermöglichen, machen wir weiter und hoffen auf Unterstützung“, da sind sich die Verantwortlichen des Seniorenheims einig. Wer spenden möchte für dieses sinnvolle Projekt, kann gerne folgende Kontoverbindung nutzen: Raiffeisenbank Baunatal eG, IBAN DE31 5206 4156 0007 1327 00, Stichwort „Rikscha“. Herzlichen Dank!

FLÖRSHEIM - WEILBACH

04.04.2020: Händedesinfektionmittel als Spende

Die ASB Gesellschaft für soziale Einrichtungen Hessen mbH in Erzhausen erhielt eine ungewöhnliche Spende: eine ausreichende Menge an Händedesinfektionsmittel, das in Zeiten der Corona-Krise ein knappes und begehrtes Gut ist. Eigesetzt wird die Desinfektionsflüssigkeit in den Bereichen der Tagespflege und in den Wohngemeinschaften für dementiell erkrankte Menschen.
„Zu verdanken haben wir diese nützliche und großzügige Spende dem Kosmetikhersteller Reichardt Expertise für Kosmetik GmbH & Co. KG aus Erzhausen und der Emil Kießling GmbH“, so Einrichtungsleiterin Andrea Roth. Beide Firmen haben kurzfristig ihre Produktion auf Desinfektionsmittel für Hilfsorganisationen umgestellt, nachdem es eine Ausnahmegenehmigung für die sogenannte Biozid-Produktion gab.

„Wir sind ein Kosmetikbetrieb und machen so etwas normalerweise nicht, sagt Martina Reichardt-Demirtas, Inhaberin beider Firmen. Aber was ist gerade schon normal. Wir sehen darin kein Geschäftsmodell für die Zukunft

Für sie sei es selbstverständlich zu helfen. Viele Rohstoffe habe man auf Lager, Engpässe gebe es lediglich bei den Alkoholen wie Isopropanol.

Mit den Anlagen der mittelständischen Kosmetikfirma und ihren rund 430 Mitarbeitern lässt sich Desinfektionsmittel wesentlich schneller und effektiver herstellen als in der Apotheke. Wichtig ist Reichardt-Demirtas ein besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich weiterhin zur Arbeit kommen und in dieser schwierigen Zeit hinter dem Unternehmen stehen.
 
 
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