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(von links) Lars Peter, Geschäftsführer der ASB Wohnen und Pflege GmbH, freut sich, nach der symbolischen Schlüsselübergabe mit Pfarrerin Martina Tirre (Kurhessisches Diakonissenhaus Altenhilfe gGmbH) die Arbeit im Marie-Behre-Altenhilfezentrum aufzunehmen.
‎Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Wohnen und Pflege GmbH übernimmt das Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal
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BAD EMSTAL


KARBEN

Sommerfest

Quelle: Karbener Zeitung vom 6.7.2019

Personalmangel: Deswegen brauchen Altenheime Alternativen

Wo die Wetterauer Senioren ihren Lebensabend verbringen, soll’s möglichst schön sein: Die Blumen am Vilbeler Quellenhof passen ins Bild. (Foto: asp)
Quelle: Wetterauer Zeitung vom 04.10.2018
Autor: Holger Pegelow

Personalmangel: Deswegen brauchen Altenheime Alternativen
Seniorenheime haben es nicht leicht: Wirtschaftliche Zwänge, rechtliche Vorschriften, Qualitätsansprüche der Bewohner und Arbeitskapazität der Beschäftigten müssen unter einen Hut gebracht werden. Gleichzeitig zeichnen sich neue Trends ab: Individuelle Pflege und Hausgemeinschaften werden immer wichtiger.
Auch in der Rhein-Main-Region verändert sich gerade einiges. Einer der wissen muss, wo die Reise hingeht, ist Frédéric Lauscher, Vorstand beim Frankfurter Verband, dem größten Träger sozialer Einrichtungen in Frankfurt. Seit 2015 gehört auch der Vilbeler Quellenhof dazu. Der Verband hat ein breites Angebot, von stationärer bis zu ambulanter Altenpflege.

Paradigmenwechsel in vergangenen 30 Jahren
»Individuelle Pflege ist im Prinzip nichts neues«, sagt Lauscher. In den vergangenen 30 Jahren habe es einen Paradigmenwechsel gegeben. »Die Pflege wird immer stärker individuell an die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst«, beschreibt er.

Konkret heißt das, dass Biografie und Persönlichkeit der Senioren stärker beachtet werden. »Jeder hat eigene Vorlieben«, sagt Lauscher. »Diese machen die Persönlichkeit aus. Manche Senioren sitzen gern in der Sonne, andere bekommen gern vorgelesen oder haben ein bestimmtes Lieblingsgericht.« Für ihn ist es individuelle Pflege, wenn man diese Vorlieben beachtet und auf sie eingeht.
Dies bedeutet für die Pflegenden am Anfang einen Mehraufwand, denn sie müssen erstmal herausfinden, wo die Vorlieben liegen. Ziel ist es, den Senioren ein Stück Freunde und Würde zurückzugeben.
Neue Pflegeheime sind daher nur begrenzt eine Lösung für die Herausforderungen, die eine alternde Bevölkerung an die Gesellschaft stellt, weiß auch die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD). Denn mit den Einrichtungen sei auch ein Problem verknüpft: »Schon jetzt fehlen Pflege- und Betreuungskräfte sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Mehr Pflegeheime heißt auch mehr Konkurrenz um gutes Personal. Darunter könnte die Qualität der Pflege im Allgemeinen leiden.«

Drittes Heim würde Druck erhöhen
Denn Pflegekräfte im Rhein-Main-Gebiet zu finden, sei schon seit Langem schwierig, weiß auch Jörg Malkemus, Leiter des ASB-Altenzentrums in Karben. »Bei den Pflegern gibt es einen enormen Personalmangel. Hätten wir zum Beispiel in Karben ein drittes Pflegeheim, würde sich der Druck noch mehr erhöhen.«
Ein Konzept der Zukunft könnten Hausgemeinschaften sein: Kleine Wohngruppen also von acht bis zwölf Senioren, betreut von einer festen Bezugsperson. So soll nach und nach die Trennung zwischen Hauswirtschaft, Pflege und sozialer Betreuung aufgebrochen werden.
»Ich halte das für ein sehr gutes, menschliches Konzept«, sagt Becker-Bösch. »Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Freiheit bleiben damit erhalten – etwas was den Senioren immer wichtiger wird.« Auch bereits existierende Einrichtungen könnten umgebaut werden: Sterile Flure könnten sich in moderne Wohninseln mit bequemen Sesseln verwandeln.

Ambulante Pflege wird entscheidender
Auch die ambulante Pflege wird immer entscheidender, ist Lauscher überzeugt. »Die Leute werden zwar älter, sind aber kürzer im Pflegeheim«, weiß Lauscher. »Sie wollen möglichst lange zu Hause bleiben, in ihrem gewohnten Umfeld. Sie wollen weiterhin teilhaben an Kultur oder Sport. Hier sehe ich ein großes Potenzial für die Zukunft.«

Teilstationäre Pflege oder Nachtpflege könnten ebenso an Bedeutung gewinnen. »Insgesamt ist schon seit langem zu beobachten, dass die Senioren wissen, was sie wollen«, erklärt Malkemus. »So haben wir bereits 2014 den Altenhilfeplan in Karben mit unterstützt. Wir wissen also genau, wo wir ansetzen müssen. Aber man muss es am Ende auch umsetzen können.«
Immer wieder gibt es jedoch bereits jetzt Kritik, dass in Pflegeheimen zu wenige Pfleger zu viele Personen betreuten. »Natürlich würden wir gerne mehr Pfleger einstellen«, sagt Lauscher. Doch die Verbände sind rechtlich an den Pflegeschlüssel gebunden, der über die Anzahl der Betreuten und deren Pflegegrad berechnet wird.

Vorschläge drohen zu verpuffen
»Mehr oder weniger Pfleger dürfen wir gar nicht einstellen. Das wäre dann eine Aufgabe der Politik das zu ändern, was sie ja auch stellenweise schon getan hat«, erklärt Lauscher. Seit der Pflegereform 1995 sei der Personalschlüssel deutlich besser geworden. »Aber da ist noch Luft nach Oben.«
Alle großen Verbesserungsvorschläge drohen aber im Sande zu verlaufen, denn: »Über jeder Idee hängt somit das Damoklesschwert des Personalmangels«, meint Malkemus. »Wir würden meistens gerne, aber das Personal ist oft einfach gar nicht vorhanden! Das ist aber kein spezielles Wetterauer Problem: Ganz Deutschland ist betroffen.«

Glückliche Altenpfleger? Das geht!

Die Altenpflege empfinden Paul Kister und Lena Pikowski aus Karben als sinnerfüllend. Deshalb haben sich die beiden Auszubildenden für diesen Berufsweg entschieden und absolvieren ihre Ausbildung im Groß-Karbener ASB-Altenzentrum.
Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 20.09.2018


Karben. Das Ausbildungsjahr hat begonnen, doch wer möchte, kann sich auch jetzt noch beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Karben um einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum in der Pflege bewerben. Doch wie verlockend ist dieser Beruf in Zeiten des Pflegenotstandes.

Die Voraussetzungen

Der ASB Wohnen und Pflege Karben hat derzeit fünf Auszubildende, möchte dies aber aufstocken. Bewerbungen sind aktuell noch möglich, um in das bereits begonnene Ausbildungsjahr einzusteigen.
Nach ihrer Frühschicht nehmen sich die beiden Azubis Lena Pikowski und Paul Kister Zeit um über ihre Arbeit zu sprechen. Beide haben ihren Traumberuf gefunden. Lena stammt aus Karben und ist Auszubildende im dritten Lehrjahr. „Ab Oktober bin ich Fachkraft“, erzählt die 20-Jährige. Und so kam sie dazu, diesen Beruf zu lernen: „Ich habe ein Schüler-Praktikum gemacht, und das hatte mir total gut gefallen.“ Ihre Ausbildung begann sie zunächst im Krankenhaus, sattelte aber um. Denn in Kliniken wechselten die Patienten schnell, im Altenheim kann sie hingegen Beziehungen aufbauen. „Man weiß, was den Leuten gefällt und was nicht – man gewöhnt sich aneinander.“

Was sie außerdem mag: „Man bekommt etwas zurück, kann den Menschen mit Kleinigkeiten eine Freude machen.“ Altenpflege sei viel mehr als Waschen, zur Toilette bringen und Essen anreichen. „Man redet mit den Leuten, wenn es ihnen schlechtgeht, man begleitet sie auf ihrem letzten Weg.“ Wie sie merke, seien die meisten Bewohner sehr dankbar für die Unterstützung.

Ein Erfolgserlebnis ist es für Lena, wenn Menschen ihre Fähigkeiten lange behalten. „Wir leiten sie an, wenn es ihnen schon etwas schwerer fällt. Zum Beispiel, dass sie den Löffel in die Hand nehmen. Oder wenn Therapien greifen.“ In der Bevölkerung bestehe oftmals ein vorgefertigtes Bild von Altenpflege – dass diese nur wenig emotionale Zuwendung beinhalte. „Aber es ist kein Abfertigen. Wenn man sich alles gut einteilt und sich auf die Kollegen verlassen kann, ist es kein Problem. Man kann währenddessen mit den Menschen sprechen, beim Waschen und beim Anziehen. Man kann auch mal zehn Minuten bei ihnen sitzen.“


Seelische Belastungen

Zudem gebe es ehren- und hauptamtliche Betreuer, die sich mit den Senioren beschäftigen. Elementar für den Job als Altenpfleger sei körperliche und seelische Belastbarkeit, sagt die junge Frau. Körperlich, da sie den Menschen hochhelfen und sie hochziehen können muss. Seelisch deshalb, da sie die Leute auch beim Sterben begleitet.
Paul Kister stammt ebenfalls aus Karben, ist im zweiten Lehrjahr und beschreibt, wie eine Frühschicht aussieht. Er ist einer der wenigen Männer in diesem Beruf, denn 70 bis 80 Prozent des Pflegepersonals sind Frauen. Paul arbeitet, da er noch Azubi ist, vorwiegend im Früh- und Spätdienst. Um sechs Uhr beginnt die Früh-, um 13 Uhr die Spätschicht. Jedes zweite Wochenende arbeiten die Pflegekräfte, das gleichen sie durch freie Tage unter der Woche aus.

In der Frühschicht steht morgens als erstes die sogenannte Übergabe mit dem Nachtdienst an. „Anschließend besprechen wir, wer welchen Bereich betreut“, schildert Paul. Auf Zetteln stehen Infos zu den Bewohnern oder werden notiert: beispielsweise, wenn jemand Magenschmerzen hat oder ein Angehöriger angerufen werden soll. Danach beginnt die Grundversorgung, wie Paul weiter erzählt. „Dabei berücksichtigen wir, wer gerne länger schläft und wer lieber früh aufsteht.“

40 Personen pro Wohnbereich sind es, um die sich in der Regel fünf bis sechs Kräfte kümmern. Die Arbeit in der vorgesehenen Zeit zu erledigen, funktioniere, denn der Hilfebedarf ist unterschiedlich. Bei manchen Bewohnern müssen lediglich die Kompressionsstrümpfe angezogen werden. Bei anderen – dies sei aber eher selten – bestehe ein hoher Pflegegrad. „Mobilisieren, waschen, eincremen, anziehen, Essen anreichen.“ Wichtig sei es vor allem, wie Paul hervorhebt, die Leute zu aktivieren.


Keine Klischees

Nach der Grundversorgung stehen den Bewohnern Unterhaltungsangebote zur Verfügung: etwa Gymnastik, Spielen, Bingo und Erzähl-Café. „Wir säubern und räumen in dieser Zeit die Wagen auf. Und wir dokumentieren“, erläutert der junge Mann.
Später am Vormittag folgen Dinge wie Toilettengänge und Kleinigkeiten wie Wasser holen. Anschließend stehen Mittagessen und Mittagsruhe auf dem Programm, die Pfleger decken für Kaffee und Kuchen ein. Zweimal pro Woche gehen die beiden Azubis zur Berufsschule in Bad Nauheim.

Paul entschied sich für diesen Beruf, weil er als Schüler ein Praktikum machte und begeistert gewesen sei. „Dieser Beruf bietet so viele Möglichkeiten und ist so vielfältig. Man ist mit Menschen zusammen, mit denen man Spaß haben, reden und Spiele spielen kann.“ Auch er betont: Das Klischee eines Altenpflegers, lediglich für Waschen und Anziehen zuständig zu sein, stimme nicht, betont er..

Geschichten über unwürdige Verhältnisse in anderen Einrichtungen kennen die beiden aus Berichten, was sie beim ASB erleben, ist jedoch das Gegenteil: Ein Beruf, der Spaß macht und Sinn stiftet.

Die Tagespflege der ASB-Einrichtung feiert fünfjähriges Bestehen

Fotos und Autorin : Jana Kötter
Da ist Leben am Tisch: Der Tag in der Tagespflege Karben startet mit dem gemeinsamen Frühstück. Die Pflegekräfte Birgit Seeger-Kerkoff (hinten) und Elke Rachtahl (rechts) servieren und helfen, wo nötig.
Quelle: Bad Vilbeler Anzeiger 12.04.2018

Gemeinsam frühstücken, singen, basteln: Jeden Tag werden zwölf Gäste in der Tagespflege des ASB Karben betreut. Das Angebot feiert seinen fünften Geburtstag. Karben. Vorsichtig öffnet Birgit Seeger-Kerkoff die Box. „Die Eier habe ich mit meinen Kindern bemalt, als sie noch klein waren“, erzählt Ursula Schmid der Pflegefachkraft. „Das muss“, die 79-Jährige überlegt kurz. „na, das muss schon 50 Jahre her sein.“ Am Frühstückstisch staunen Schmids Sitznachbarn. „Die Eier wollte ich zu diesem Osterfest unbedingt mal mitbringen und euch zeigen“, sagt die Seniorin.

Über 150 Senioren
Die filigran bemalten Ostereier sind damit Symbol für das, was die Tagespflege Karben in den fünf Jahren ihres Bestehens geworden ist: ein Ort der Erinnerungen, des Zusammenseins – und der Freundschaften. Denn die zwölf Gäste, die jeden Tag in wechselnden Konstellationen betreut werden, kommen nicht „nur“, um das Pflegeangebot wahrzunehmen. „Hier ist es immer lustig, wir reden. Das hält jung“, erklärt Olaf Kühnle (82) bestimmt.
Mit vier Probegästen hat die Tagespflege der ASB Wohnen und Pflege Karben GmbH im Januar 2013 begonnen. „Seither haben wir schon mehr als 150 Senioren betreut“, erklärt Pflegerin Birgit Seeger-Kerkoff. Das damals neu erbaute Gebäude neben dem Pflegeheim beherbergt auch den ambulanten Pflegedienst des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und die Seniorenberatung. „Damit bieten wir in Karben wirklich das gesamte Spektrum der Pflege – von der Tagespflege bis zur vollstationären Betreuung“, erklärt Einrichtungsleiter Jörg Malkemus. Auch für die Gäste hat das einen entscheidenden Vorteil: Für viele sei der Besuch der Tagespflege ein erster Kontakt zur Pflege, einige sind in den vergangenen fünf Jahren dann in die stationäre Pflege gewechselt.

Gemeinsam mit seinem Team hat der Einrichtungsleiter in den Jahren viel erlebt. „Über die vielen lustigen Geschichten, aber auch über die traurigen und wehmütigen Erlebnisse könnten wir mittlerweile ein Buch schreiben“, sagt Seeger-Kerkoff zum Jubiläum.

Tatsächlich ist der Austausch keinesfalls immer nur lustig: Als etwa ein Gast an diesem Morgen von seinem jüngsten Krankenhausaufenthalt erzählt, schießen ihm die Tränen in die Augen. „Seitdem werden die Löcher im Kopf immer größer“, sagt er kopfschüttelnd beim Frühstück.

„Kopf hoch“
Seine Sitznachbarin legt ihm den Arm um die Schultern. „Kopf hoch. Wir müssen uns auf das Schöne konzentrieren.“ Es ist diese Mischung, die für die Gäste eine wahre Bereicherung darstellt. Für die gelernte Krankenschwester und ihre Kolleginnen birgt die Mischung der Gäste durchaus Herausforderungen: Zwischen 65 und 96 Jahre sind die Gäste alt, einige verpflegen sich noch vollständig allein, andere haben bis zu Pflegegrad 4, sind also hochgradig pflegebedürftig. Wichtige Informationen – von Angehörigen, aber etwa auch den aktuellen Medikationsplan des Arztes – findet die Pflegekraft in mitgebrachten Jutebeuteln. „Das Mittagessen kommt aus der Küche des Pflegeheims, aber wir kochen immer unsere Kartoffeln selbst, jeden zweiten Tag backen wir“, erklärt Pflegekraft Elke Rachtahl. Nach Morgenkreis, Essen und Mittagsruhe wird dann gemeinsam gebastelt – passend zur Jahreszeit etwa die Osterdekoration – oder gespielt.

Arthur Schneider (81) freut sich ganz besonders auf die nächste Runde Bingo: Dafür hat er selbst gemachte Zinnfiguren als Preis mitgebracht. „Früher habe ich die selbst gemacht, heute bastele ich zusammen mit meinen Urenkeln“, erzählt er stolz. Für die anderen Gäste hat er heute eine Handvoll Figuren dabei. So haben die Senioren am Nachmittag, wenn der Bus sie wieder nach Hause bringt, nicht nur allerhand neue Geschichten im Gepäck – sondern auch ein kleines Mitbringsel von einem guten Freund.

LOHFELDEN


KASSEL


BAUNATAL - Marie-Calm-Haus


BAUNATAL - Marie-Behre-Haus


ERZHAUSEN

04.04.2020 Händedesinfektionmittel als Spende

Die ASB Gesellschaft für soziale Einrichtungen Hessen mbH in Erzhausen erhielt eine ungewöhnliche Spende: eine ausreichende Menge an Händedesinfektionsmittel, das in Zeiten der Corona-Krise ein knappes und begehrtes Gut ist. Eigesetzt wird die Desinfektionsflüssigkeit in den Bereichen der Tagespflege und in den Wohngemeinschaften für dementiell erkrankte Menschen.
„Zu verdanken haben wir diese nützliche und großzügige Spende dem Kosmetikhersteller Reichardt Expertise für Kosmetik GmbH & Co. KG aus Erzhausen und der Emil Kießling GmbH“, so Einrichtungsleiterin Andrea Roth. Beide Firmen haben kurzfristig ihre Produktion auf Desinfektionsmittel für Hilfsorganisationen umgestellt, nachdem es eine Ausnahmegenehmigung für die sogenannte Biozid-Produktion gab.

„Wir sind ein Kosmetikbetrieb und machen so etwas normalerweise nicht, sagt Martina Reichardt-Demirtas, Inhaberin beider Firmen. Aber was ist gerade schon normal. Wir sehen darin kein Geschäftsmodell für die Zukunft

Für sie sei es selbstverständlich zu helfen. Viele Rohstoffe habe man auf Lager, Engpässe gebe es lediglich bei den Alkoholen wie Isopropanol.

Mit den Anlagen der mittelständischen Kosmetikfirma und ihren rund 430 Mitarbeitern lässt sich Desinfektionsmittel wesentlich schneller und effektiver herstellen als in der Apotheke. Wichtig ist Reichardt-Demirtas ein besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich weiterhin zur Arbeit kommen und in dieser schwierigen Zeit hinter dem Unternehmen stehen.

FLÖRSHEIM - WEILBACH

 
 
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