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Sicherheit und Pflege – ganz auf Sie abgestimmt

 

Kurzzeitpflege: Ein wichtiger Dienst, den Sie kennen sollten

Wir bieten Ihnen das Angebot der Kurzzeitpflege, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder um pflegende Angehörige für eine bestimmte Zeit zu entlasten.
Kurzzeitpflege ist eine vorübergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer vollstationären Einrichtung für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen je Kalenderjahr. Es handelt sich dabei um eine Leistung der Pflegeversicherung oder des Sozialhilfeträgers.

Sie ermöglicht pflegenden Angehörigen eine zeitliche begrenzte Entlastung oder bereitet einen pflegebedürftigen Menschen nach dem Klinikaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vor.

Vollstationäre Pflege: Pflege rund um die Uhr.

Das Angebot der vollstationären Pflegeeinrichtung des Marie Behre Haus richtet sich an Menschen ab 65 Jahre, die einen Pflegebedarf gemäß SGB XI haben. Sie findet bei uns alle notwendigen Leistungen im Bereich der Pflege, der alltagsbegleitenden Betreuung – auch im Falle einer vorhandenen oder eintretenden Demenz - sowie der hauswirtlichen Versorgung. Das Wohnen und das Wohnumfeld ist entsprechend der Anforderungen und der Bedürfnisse ises hergestellt.

Die Mitarbeiter des Marie-Behre-Hauses betreuen und versorgen ältere Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen, bei denen aufgrund ihres Hilfebedarfs ein Leben im eigenen Wohnumfeld nicht möglich oder gewünscht ist. Dies schließt Menschen mit kognitiven Einschränkungen aufgrund einer dementiellen Erkrankung ausdrücklich mit ein.

Ziels ist eine aktivierende Pflege und Betreuung, die möglichst eine selbstständige Lebensführung wieder ermöglicht. Im Vordergrund stehen hierbei die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit der Pflegebedürftigen.

Betreuung demenzkranker Menschen: Geborgenheit in der neuen „Familie"

Ein Mensch mit Demenz ist eine einzigartige Persönlichkeit mit dem Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung, nach sinnvoller Beschäftigung und eigener Identität. Er verfügt über eine hohe emotionale, sinnliche und körperliche Wahrnehmungs- und Erlebnisqualität. Gefühle und Antriebe bleiben erhalten und werden über Mimik, Gestik, Körperhaltung und Verhaltensweisen ausgedrückt, vor allem dann, wenn eine Verständigung über die Sprache nicht mehr möglich ist.

Unser Ziel ist es, demenzkranken Bewohnern zu ermöglichen, sich als Person zu erfahren und sie in konkreten Lebenssituationen zu begleiten. Dies geschieht durch Orientierung an den verbleibenden Fähigkeiten und Fertigkeiten, die mit gefühls-, körper-, kreativ- und sinnesbezogenen Aktionen und Interaktionen geschult und erhalten bleiben sollen. Die Mitarbeiter orientieren sich nicht daran, was Menschen nicht mehr können, sondern suchen Potenziale, die gestärkt und gefördert werden können.

Es herrscht das Prinzip der Gelassenheit und des Gewähren-Lassens. Die Mitbewohner und die vertrauten Umgangsformen der Mitarbeiter schaffen ein Gefühl von Familie und Dazugehörigkeit. Der Wohnbereich wird zum Zuhause, zum Platz von Aktivität, Ruhe, Kontaktaufnahme und Rückzug. Die Beachtung und Weiterführung der Biographie ist für die Mitarbeiter Leitfaden ihres Handelns.
 
 

Bei Rückfragen

Bärbel Frankiewicz
Telefon 05665 4061-119
per E-Mail

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